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Neurophysiologische Grundlage
Die Hippotherapie basiert auf den Eigenschaften des Schritts des Pferdes. So werden 110 Impulse pro Minute auf den Reiter, in einer Reihe von dreidimensionalen Oszillationen in nach vorne-, nach hinten-, Erhöhungs-, Abstiegslateralen Verschiebungen und Drehrichtungen übertragen, welche die menschliche Bewegung reproduziert. Anzahl und Typ der Pferdebewegungen sind durch keine Maschine oder Physiotherapeuten reproduzierbar. Somit ist die Hippotherapie die einzige Form, die diese Behandlungsart ermöglicht.
Dank seiner Größe und Temperatur, dem Taktgefühl und Bewegungsrhythmus verfügt das Pferd über eine große Anzahl an Auskünften und Wahrnehmungen. Demnach wird der Patient nicht passiv mit den Pferdebewegungen konfrontiert, sondern muss auf muskel- und sensoriellem Niveau reagieren, sich einstellen und auf die Anreize antworten. Damit wird eine umfassende Therapie gefördert.
Das Pferd zu reiten muss aber nicht nur als Therapie angesehen werden, es ist auch Unterhaltung. Man macht es im Freien, an der frischen Luft, mit engem Kontakt zur Natur und der Möglichkeit diese zu genießen. Auch über diesen Faktor (Umgebung) lässt sich erreichen, dass verschiedene Spannungen und Hemmungen (physischer als auch mentaler Art) abgebaut werden bis hin zur kompletten Befreiung. Diese Befreiung ermöglicht die Arbeit im neuromotorischen, psychoaffektiven und pädagogischen Bereich und entwickelt im Menschen Wiedereingliederungseigenschaften wie die nonverbale Kommunikation, die Toleranz, die Geduld und den Sinn für Verantwortung.
Im Ganzen gesehen ist die Hippotherapie eine Methode die den Patienten in allen Bereichen (physisch, kognitiv, kommunikativ, persönlich, ...) behandelt.
Kurze Geschichte
Neurophysiologische Grundlage
Therapeutische Wirkung
Formen
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